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Januar 2013 - Brief aus Allauch

Anläßlich des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrages erhielt der Partnerschaftsverein folgende nette Email einer Dame aus Allauch:

Bonjour,

à l'occasion de l'anniversaire de l'amitié franco-allemande j'ai pensé qu'il serait bon d'envoyer un petit message à tous mes nouveaux amis. Grâce au jumelage, j'ai pu rencontrer des personnes charmantes et toujours souriantes.Merci de nous avoir fait découvrir une partie de votre magnifique land et une autre façon de vivre,merci pour nous avoir appris à chanter ....et à danser sur les tables!

Merci enfin pour votre dévouement pour cette noble cause.

Vive l'AMITIE !

A-M

 

Guten Tag,

anläßlich des Geburtstages der deutsch-französischen Freundschaft habe ich mir gedacht, daß es gut wäre, all meinen neuen Freunden ein paar Worte zu schreiben. Dank der Partnerschaft habe ich charmante, immer lächelnde Menschen getroffen. Danke, daß Ihr es uns ermöglicht habt, einen Teil Eures wunderbaren Landes zu entdecken und eine andere Lebensart ,danke, daß Ihr uns singen gelehrt habt ….und auf den Tischen zu tanzen!

Und danke für Euer außerordentlich großes Engagement für diese noble Sache.

Hoch lebe die Freundschaft!

 

Dezember 2012 - „Joyeux Noel“ – „Frohe Weihnachten“

das wünscht Ihnen allen  Ihr Partnerschaftskomitee Vaterstetten-Allauch. Bleiben Sie gesund im Neuen Jahr – wir freuen uns auf viele gemeinsame Veranstaltungen.

Dezember 2012 - Wieder ein bayrischer Stand am Weihnachtsmarkt in Allauch

Drei prall gefüllte Riesenkoffer , drei schwere Handkoffer und drei große Handtaschen mit weihnachtlicher Ware hatten Elfriede Schenker, Gaby Eichner und Ursel Franz dabei, als sie sich am Donnerstag vor dem 2. Adventswochenende aufmachten zum Münchner Flughafen, denn auch heuer wieder wollte das Vaterstettener Partnerschaftskomitee auf dem Weihnachtsmarkt in Allauch mit bayrischer Ware vertreten sein. Der Auftakt verlief zögerlich, denn wegen einer Bombendrohung am Marseiller Flughafen konnte das dortige Flugzeug nicht starten, um die Münchner abzuholen. So traf man 1 Stunde später als erwartet in Marseille ein.

 

Am Freitag nahm das Verpacken der vielen kleinen weihnachtlichen Objekte für den Markt den ganzen Tag in Anspruch, und zwar bei Dauerregen! Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch, und beim Eintüten der großen Mengen duftender Weihnachtsplätzchen, die von fleißigen Vereinsmitgliedern gebacken worden waren, lief allen das Wasser im Mund zusammen. Hinzu kam ein unwiderstehlicher Duft aus der Küche von Mireille Pascal: bei köstlichem Aioli und weiteren Leckereien wurde im Kreise von französischen Komiteemitgliedern erfreut eine Schaffenspause eingelegt, und das Wetter war vergessen!

Am Samstag schien dann die Sonne vom leuchtend blauen Himmel, aber - welch Überraschung - dazu wehte bei Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt ein kräftiger eisiger Mistral , so daß der für uns auf dem Weihnachtsmarkt vorgesehene Pavillon nicht aufgebaut werden konnte. So wurde dick vermummt die viele Ware möglichst windgeschützt auf den Tischen präsentiert unter Verzicht auf schöne Dekoration oder gar Beleuchtung. Am Sonntag konnte all dies bei etwas abgeflautem Wind dann zum Glück nachgeholt werden.

Die Wetterkapriolen bremsten aber weder die Freude der Komiteemitglieder noch die der französischen Besucher am bayrischen Stand, von denen sehr viele schon in Vaterstetten zu Gast gewesen waren. Man deckte sich ein mit Dirndl und Trachtenschmuck, mit weihnachtlichen Artikeln und festlicher Tischdekoration, die von Gaby Eichner liebevoll angefertigt worden war. Und fast jeder kaufte eine Tüte vom köstlichen Weihnachtsgebäck – das Partnerschaftskomitee sagt allen Bäckerinnen noch einmal ganz herzlichen Dank!

Sowohl die Hintergrundmusik von weihnachtlich bis zu jazzig als auch allerhand lustige Gestalten wie z.B. Stelzengeher in luftiger Kleidung zeigten uns den Unterschied zwischen deutschen und französischen Weihnachtsmarktbräuchen. Doch der Glühwein schmeckt dort wie hier, ob rot beim französischen Komitee oder weiß am bayrischen Stand!

Dezember 2012 - Zweiter Filmabend

Der Partnerschaftsverein Vaterstetten-Allauch lädt am 17. Dezember ab 19.30 Uhr herzlich zu seinem zweiten Filmabend in den Vorführraum der Grundschule Wendelsteinstraße ein. Diesmal gibt’s den Streifen „Joyeux Noel“. Ein rührender Film der auf tatsächlichen Vorfällen im Ersten Weltkrieg beruht: In eisiger Kälte liegen sich auf engstem Raum französische, schottische und deutsche Kampfverbände gegenüber und feiern schließlich gemeinsam friedliche Weihnachten.

 

Der Film war 2006 als „bester fremdsprachiger Film“ sowohl für den Oscar als auch für den Golden Globe Award nominiert und wurde außerdem mit dem Zuschauerpreis des Leeds International Film Festival (2005) geehrt. Die Vorführung ist in deutscher Sprache, der Eintritt ist frei. Der Partnerschaftsverein bietet Käsehäppchen und Wein zum Kauf

September 2012 - Komiteetreff auf bayrisch

Da kamen Franzosen und Deutsche ordentlich ins Schwitzen: bei strahlendem Sonnenschein machte sich kürzlich eine 19köpfige Wandergruppe aus Vaterstetten und Allauch an den steilen Aufstieg von Lenggries zum Brauneckgipfel und erlebte gemeinsam ein herrliches Bergwochenende mit Hüttenübernachtung. Höhepunkt war eine spätabendliche Wanderung mit Fackeln zum Gipfelkreuz und traumhaftem Blick auf das Lichtermeer im Tal – bei sternklarem Himmel sah man bis nach München. Den Abschluß dieses außergewöhnlichen Komiteetreffens bildete am folgenden Tag der Trachtenumzug und ein Besuch auf der Wiesn.

September 2012 - Das ist echte Freundschaft! Die behinderte Justine wird wieder liebevoll von den Vaterstettener Freunden betreut.

Mit einem Weißwurstessen feierten die Gastgeber die großen Fortschritte, die Justine, das behinderte Mädchen aus der Vaterstettener Partnerstadt Allauch in den vergangenen zwei Jahren gemacht hat. Durch eine besondere Behandlungsmethode hat das 14 jährige Kind nun gelernt alleine aufzustehen und mit nur wenig Unterstützung auch schon ein paar Schritte selbständig zu gehen. Justine kommt mit ihren Eltern zwei Mal im Jahr nach Deutschland. Während der Therapie in einer Münchner Klinik wohnt die Familie immer bei Freunden aus dem Partnerschaftsverein. „ Ohne eure Hilfe wären wir nie so weit gekommen, “ freut sich Lorence Vargas, „denn die Behandlungen sind anstrengend!“ Jeden Tag fuhr die Familie mit dem Auto in die Innenstadt und konnte sich abends wieder in den Baldhamer Familien entspannen. „Das ist wirklich nicht sebstverständlich, das ist wahre Freundschaft!“ Und Justine wird sich diesmal am liebsten an die großen Wiesnbrezen erinnern, die ihr so gut geschmeckt haben.


Unser Bild zeigt von links nach rechts: hinten die beiden Gastgeber-Damen Linda Masatz und Helga Stockmar, Vater Michael Vargas und Justine, Eliette Roncajola- Brun als Begleitung aus dem französischen Komitee und kniend Günther Schuler von den Geltinger Musikanten die dieses Jahr beim Bierfest in Allauch aufgespielt haben, Mama Lorence Vargas sowie Gert Masatz.

August 2012 - Bierfest in Allauch

Dreißig Jahre Partnerschaft mit Deutschland werden mit einem Bierfest gefeiert

Das Partnerschaftskomitee Allauch-Vaterstetten organisiert schon seit 23 Jahren ein Bierfest und das deutsche Orchester der „Ammerthaler“ spielt bayerische Melodien zu den traditionellen Tänzen.

Samstagabend haben sich 500 Personen versammelt um ein königliches Sauerkrautessen und bayerisches Bier zu genießen. Das Besondere an diesem Abend: es wurde das 30jährige Jubiläum der Partnerschaft gefeiert.

Roland Povinelli (sozialistische Partei) hat diese Partnerschaft gegründet „Diese Partnerschaft ist ein Symbol für die Zusammengehörigkeit unserer beiden Städte“ betont Mauricette Drouot, stellvertretende Bürgermeisterin. Ich nehme seit 1992 an diesem Fest teil und es ist jedes Mal wieder eine große Freude. Der deutsche Bürgermeister Robert Niedergesäss bezeichnet diese Partnerschaft als „europäische Familie“. „Es ist das 10. Bierfest an dem ich teilnehme und es ist immer sehr gesellig“.

Der Austausch zwischen den beiden Städten besteht aber nicht nur aus diesem Fest. „Zweimal im Jahr nehmen unsere Familien Besucher aus unserer Partnerstadt auf und wir fahren selbst auch zweimal im Jahr nach Vaterstetten. Wir verkaufen auch provenzalische Produkte auf dem Weihnachtsmarkt“ erklärt Chantal Bertin, die Präsidentin des Komitees.

Laut Martine Chaix, als Gemeinderätin für die Partnerschaften der Stadt Allauch zuständig, ist dieses Komitee „eines der dynamischsten Komitees in dem Département Bouches du Rhône“. Gerade erst wurden “bayerische Löwen“ im Kreisverkehr des Viertels Logis Neuf aufgestellt, die drei Jahrzehnte dieser gelungenen Partnerschaft symbolisieren.

August 2012 - Der Partnerschaftsverein lädt Maxi in seinem Rollstuhl zum Bierfest ein - hier sein Bericht:

Am 22. August war es endlich soweit. Meine Mama und ich machten uns auf den Weg zum Flughafen, um zum Bierfest nach Allauch zu fliegen. Frau Stockmar hatte alles schon organisiert, damit ich bequem mit meinem Rollstuhl zum und ins Flugzeug komme. Wir waren schon sehr gespannt, was uns erwartete. Am Flughafen mussten wir dann zu einem Sonderschalter. Von dort wurden wir von Flughafenmitarbeitern abgeholt und in einem rollstuhlgerechten Bus direkt aufs Rollfeld vor das Flugzeug gefahren. Am Flugzeug wurde ich in einen speziellen Stuhl umgesetzt, mit dem ich in das noch leere Flugzeug „eingeladen“ wurde. Mein Rolli kam in den Frachtraum. Der Flug war ruhig und ein wunderbares Erlebnis. In Marseille angekommen, erwartete uns schon unser Taxifahrer Antoine, der uns die ganze Woche zur Verfügung stand. Bestens organisiert von Janine. Durch sprachliche Missverständnisse konnten wir erst eine halbe Stunde später unsere Fahrt zum Hotel starten. Antoine wartete auf „Le Marie“ (Ehemann) und meine Mutter meinte er wartet auf eine Marie vom Komitee. Letztendlich sind wir am Abend in unserem schönen Hotel COTE SUD angekommen und konnten unser Zimmer beziehen. Rita und mein Vater kamen auch bald, und uns wurde ein köstliches Abendessen von Mireille vorbeigebracht, das wir mit viel Genuss und wunderbarem Ausblick von unserem Balkon verzehrten.

 

Am nächsten Tag machten wir uns schon zeitig auf den Weg zu einem Tagesausflug in die Camargue zu dem Städtchen Les Saintes Maries de la Mer. Auf einer Bootsfahrt entlang der kleinen Rhone ins Landesinnere, konnten wir immer wieder die schönen schwarzen Stiere und die berühmten weißen Pferde bestaunen. Im Anschluss besichtigten wir noch das kleine malerische Städtchen mit der schönen Kathedrale, die durch Zigeunerwallfahrten sehr bekannt ist. Am Abend wurde im Pfarrgarten der Kirche, Saint Laurent in Logis Neuf, der Partnerschaftsabend gefeiert, mit Aperitif und allerlei kulinarischen Köstlichkeiten, musikalischen Einlagen von den Geltingern und Brünnstoana. Zu später Stunde kehrten wir mit unserm Taxi ins Hotel zurück, um am nächsten Morgen wieder fit am Treffpunkt zu erscheinen. Auch dieser Tag begann früh, für einen wunderschönen Ausflug durch die Lavendelfelder (meistens schon abgeerntet) nach Moustiers, eines der schönsten Bergdörfer Frankreichs. Nach einem interessanten Besuch in einem Porzellanmuseum, erkundeten wir das Dorf auf eigene Faust. Am Nachmittag fuhren wir zum herrlich karibikblauen See Sainte Croix, um zu baden. Den Abschluss dieses wunderbaren Tages, krönte ein Diner im Offizierskasino mit tollem Ausblick über den alten Hafen von Marseille.

Nun war der Tag des berühmten Bierfestes da, auf das ich mich schon seit langem freute. Am späten Vormittag fuhren wir noch einmal ganz entspannt zum Baden. Diesmal an den Strand Prado in Marseille. Für mich war das ein besonderes Erlebnis. Die Stadt Marseille bietet einen extra Service für Rollstuhlfahrer. Es gibt spezielle Rollliegen, mit denen man von extra Personal zum und ins Meer gebracht wird. Ein tolles und sehr komfortables Baden für mich, und auch für meine Eltern. Gegen Abend machten wir uns bayerisch fein für das Bierfest. Ein schweißtreibendes Unternehmen bei 37 ° in Lederhose und Dirndl zu schlüpfen. Gegen 20.30 h zogen die Ammerthaler mit einem zünftigen Marsch und die Brünnstoana und Goaslschnoizern unter großem Hallo in die Festhalle ein. Die Stimmung war gut und der Höhepunkt kam , als unser Bürgermeister Robert Niedergesäß mit französischen Chansons die Halle zum toben brachte. Nach Ansprachen der Komiteemitglieder und der Politiker beider Seiten wurden von den Trachtlern und Goaslschnoizern noch Einlagen dargeboten und die Ammerthaler heizten mit Stimmungsmusik noch mal richtig ein. Gegen Ende konnten wir noch eine echte Goldmedaille bestaunen. Ein spanischer Taekwondo-Kämpfer zeigte uns seine Medaille und ließ sich fotografieren. (Freund der Tochter von Birgit Olive).
Es gäbe noch soviel mehr zu berichten, aber wir denken wir kommen jetzt zum Schluß.

Wir sind unglaublich Dankbar für die vielen tollen Dinge, die hier für uns geboten wurden..

Ein besonderes Dankeschön an Rita, Chantal, Mireille, Janine, Arlette, Josseline, die uns kulinarisch Verwöhnten und auch viel organisatorische Arbeit vollbringen mussten, um uns wie Gott in Frankreich zu fühlen. Auch an unsere deutschen Komiteemitglieder Anni Föstl und Helga Stockmar, sowie an alle Komiteemitglieder beider Seiten ein herzliches Dankeschön, für die finanzielle und organisatorische Unterstützung, die unseren Aufenthalt erst ermöglicht haben.


Viele liebe Grüße an Alle

Maxi und Margit Erwerth

 

 

August 2012 - 30 Jahre Freundschaft Allauch – Vaterstetten

3 Löwen für 3 Jahrzehnte - Bierzeltstimmung in der Provence

Anläßlich des 30. Partnerschaftsjubiläums zieren jetzt drei bayerische Löwen den nach Vaterstetten benannten Kreisverkehr in Allauch. Zwischen Olivenbäumen, Lavendel und Rosen blicken sie den Verkehrsteilnehmern mit ihren weiß-blauen Wappen entgegen. Feierlich wurde dieser weitere Mosaikstein der deutsch-französischen Partnerschaft mit kurzen Ansprachen und den beiden Hymnen begangen. Die Idee dazu hatte Stefan Föstl aus Neufarn, der mit den Trachtlern bereits rund zehn Mal zum Bierfest nach Allauch mitgereist war.

 Allerdings kamen die bayerischen Löwen in Allauch offenbar so gut an, dass in der Nacht vor der "offiziellen Einweihung" einer der drei fest auf Fundamenten verankerten Löwen „entführt“ wurde oder sich selbstständig auf den Weg durch die Partnerstadt gemacht hat. Diese Tatsache hat die Stimmung vor dem kleinen Festakt zunächst zwar etwas getrübt, jedoch gibt das mysteriöse Verschwinden des Löwen nun Anlass für verschiedene und durchaus amüsante Geschichten und Theorien, was bereits in den Ansprachen von Bürgermeistervertreterin Martine Chaix und Bürgermeister Robert Niedergesäß Widerhall fand. Selbstverständlich wird Vaterstetten aber für Löwennachwuchs sorgen.

 

Selbstverständlich kam es aber dann trotzdem zur 23. Auflage des bayerischen Bierfestes mit Münchner Bier in der mit über 600 Gästen ausverkauften Halle in Allauch. Zum 20. Mal gestaltet wurde das Bierfest von den Ammerthaler Musikanten aus Vaterstetten sowie den Stoabergler Trachtlern und den Goaßlschnalzern, die allesamt für beste Partystimmung bis weit nach Mitternacht gesorgt hatten. Zum ersten Mal spielten die Ammerthaler auch französische Chansons, als Gastsänger hierzu diente Vaterstettens Bürgermeister Robert Niedergesäß. Eine gemeinsame Premiere, die in den nächsten Jahren vermutlich Wiederholung finden wird. Im offiziellen Teil wurde das 30. Jubiläum der Partnerschaft und das traditionelle Bierfest gewürdigt. Geschenke von und an die Musiker und Tänzer ausgetauscht, mit einer großen Geburtstagstorte „Happy Birthday“ auf deutsch und französisch gesungen, und nach den Hymen ging es dann zu Defilier- und Radetzkymarsch über, bevor oben erwähnte französische Chansons für beste Laune sorgten.

Juli 2012 - 30 Jahre Partnerschaft - französisches Flair in Vaterstetten

Die ereignisreiche Festwoche zum 30jährigen Partnerschaftsjubiläum Vaterstetten-Allauch ist vorüber , unsere Gäste sind wieder abgereist. Das vom Partnerschaftsverein vorbereitete Programm begeisterte die Franzosen: München, Rott a. Inn mit Rokokokirche und den Köstlichkeiten der Confiserie Dengel, Ausstellung über Sisi in Possenhofen und Besuch der Roseninsel, Wunderbares in Kuchlbauers Bierwelt mit dem Hundertwasserturm, der beeindruckende Donaudurchbruch per Schiff und die herrliche Asamkirche in Weltenburg, dazu Schlauchbootfahren, Trampolinspringen und Bogenschießen für die Jugend – alles war sehr gelungen, und selbst das Wetter spielte mit. Ein großer Erfolg waren auch die Einweihung des Blumen-Allauchwappens neben der Allaucher Mühle in Vaterstetten verbunden mit einem Jodelseminar, das allen außerordentlich viel Spaß machte, der große bayrisch-französische Tanzabend im vollen Festzelt, der Einmarsch zum Volksfest in provenzalischer Tracht und nicht zuletzt der offizielle Partnerschaftsabend in der urgemütlichen Atmosphäre des Gutsgasthofes Stangl in Neufarn. Die Franzosen waren rundherum begeistert, aber nicht nur vom perfekten Programm, sondern auch von dem überaus herzlichen Empfang durch die Gastfamilien, denen hiermit noch einmal ganz besonders gedankt werden soll.

Neue Festschrift vorgestellt

Der Partnerschaftsverein hat mit sehr viel Liebe und Aufwand zum 30jährigen eine Festschrift erstellt , die Lust auf Vaterstettens Partnerstadt macht: nette Anekdoten und Lieder in 2 Sprachen , wunderschöne Fotos und interessante Informationen über Allauch und Umgebung sowie über die Partnerschaft wechseln einander ab. Die sehr gelungene Broschüre kann ab sofort gegen einen Unkostenbeitrag von 5 € an der Pforte des Rathauses Vaterstetten erworben werden.

Festwoche überschattet von einem Todesfall

Große Betroffenheit und Trauer löste die Nachricht vom plötzlichen Tod Maguy Lebougnecs aus, die wegen einer vorangegangenen Operation in diesem Jahr ausnahmsweise nicht bei den Gästen war. Maguy gehörte seit Anbeginn der Partnerschaft dem Allaucher Komitee an und war seit 30 Jahren fast bei jedem Besuch der französischen Freunde in Vaterstetten dabei, sowohl im Sommer wie zum Weihnachtsmarkt. Temperamentvoll, fröhlich, unglaublich vital trotz ihrer inzwischen über 80 Lebensjahre, strahlte sie eine Lebenslust aus, die jeden beeindruckte. Mit ihrem schönen weißen Zopf dürfte sie fast allen Bürgern der Gemeinde bekannt sein und unvergesslich bleiben

Merci beaucoup

Sagen wir vom Partnerschaftsverein allen Helfern bei dieser inhaltsreichen Festwoche und allen Gastgebern, die sich wieder so nett und herzlich um unsere französischen Freunde gekümmert haben. Veranstaltungen am laufenden Band, Bringen, Abholen, frühes Aufstehen , Picknick vorbereiten und bekochen – es war eine arbeitsintensive Zeit für Sie alle, und oft hieß es früh aufstehen und spät schlafen gehen. Es ist wunderbar, dass sowohl bekannte Freunde wie auch unbekannte neue Gäste von Ihnen mit offenen Armen aufgenommen und verwöhnt wurden – nochmals ganz herzlichen Dank Ihnen allen!

Juli 2012 - Zum Abschluß unserer Jubiläumswoche in Vaterstetten versammelten sich aktuelle und ehemalige Komiteemitglieder und auch die aktive Jugend zum Gruppenfoto.

Wer die Gruppenfotos und auch viele weitere Bilder die unser Profifotograf Gerhard Schäfer beim Partnerschaftsabend und in der Kirche aufgenommen hat haben möchte - sie sind bei Foto Lorbach in Baldham am Marktplatz auch noch nachträglich zu erwerben.

Juni 2012 - Mit dem Rad nach Frankreich

Respekt! Zehn Tage waren die 13 Radler auf gut 1150 km zwischen Vaterstetten und Allauch unterwegs. Nicht zu vergessen, dass  13 650 Höhenmeter auf der Strecke zu bewältigen waren. Gut angekommen, wurden sie in Allauch mit einem Faß Bier von den Busreisenden begrüßt.

Juni 2012- Eine spannende Woche in Allauch zum 30 jährigen Jubiläum

Eine Bank zum Geburtstag

Ein herrliches Fleckchen Erde war der Hügel mit der Kapelle Notre Dame du Chateau - das Wahrzeichen von Allauch - von dem man über Allauch auf Marseille und das Meer blicken kann, schon immer. Nun hat er durch eine handgeschmiedete Bank, die die Wappen von Vaterstetten und Allauch trägt, noch an Attraktivität gewonnen.

Nach einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle verfolgten über 70 Vaterstettener Bürger mit ihren Gastgebern zum Auftakt der Partnerschaftswoche die Einweihung der Parkbank anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft. Die Bank steht direkt neben dem „Brunnen der Freundschaft“, der 2007 zum 25-jährigen Jubiläum errichtet wurde. Die Einweihung wurde durch den örtlichen Diakon vorgenommen, umrahmt von Kindern aus Allauch, die Tänze und Lieder in deutscher Sprache vorführten.

In ihren Ansprachen betonten Chantal Bertin, Präsidentin des französischen Partnerschaftskomitees, Vaterstettens Bürgermeister Robert Niedergesäß und Ursel Franz, Vorsitzende des Vereins „Partnerschaft mit Allauch“, die langjährige, herzliche Verbundenheit der Bürger beider Gemeinden. Die neue Bank, hergestellt vom Allaucher Schmied und Freund der Partnerschaft, Eric Gargiulo, soll ein schönes Symbol dafür sein. Martine Chaix, Stadträtin in Allauch und zuständig für die Partnerschaften, übermittelte Grüße von Bürgermeister Roland Povinelli, der erst zum Festakt am gleichen Abend dazu stoßen konnte.

Bei strahlendem Sonnenschein, Pastis, und Oliven taten die Deutschen und Franzosen das, was sie immer bei einem freudigen Wiedersehen tun: Sie umarmten sich, lachten miteinander und unterhielten sich, dass von Weitem ein deutsch-französisches Sprachwirrwarr zu hören war. Ein gelungener Auftakt für die Jubiläumswoche.

Partnerschaft mit tiefen Wurzeln

Bäume mit tiefen Wurzeln wachsen am höchsten“, zitierte Chantal Bertin, die Präsidentin des französischen Partnerschaftskomitees, in ihrer Rede beim Jubiläumsfest und drückte damit treffend aus, wie sich die Partnerschaft zwischen Allauch und Vaterstetten in den 30 Jahren ihres Bestehens entwickelt hat. 1981 gab es erste Kontakte zwischen den beiden Gemeinden, aus denen dann 1982 die Partnerschaft offiziell begründet wurde. 
Über 200 Gäste waren nun beim Festakt anwesend, darunter viele Leute der ersten Stunde, wie der ehemalige Gymnasiallehrer Franz Werner, der 1981 bei Allauchs Bürgermeister Roland Povinelli erstmalig vorsprach und eine Städtepartnerschaft vorschlug, oder unzählige Personen, die die Partnerschaft über ihre ganze Dauer begleitet haben. Auch Vaterstettens ehemaliger Bürgermeister Peter Dingler war gekommen.

Chantal Bertin erinnerte in ihrer Ansprache an die vielen Zeugnisse der Partnerschaft: in Allauch gibt es eine Avenue de Vaterstetten, den Brunnen der Partnerschaft und seit diesem Jahr eine Bank mit den Wappen beider Gemeinden. In Vaterstetten wurden gemeinsam Bäume gepflanzt, es gibt einen Allauchplatz und eine Nachbildung einer Allaucher Windmühle.

Ursel Franz fasste die 30 Jahre der Partnerschaft in einem Gedicht zusammen und bekam dafür großen anerkennenden Applaus, genauso wie Bürgermeister Robert Niedergesäß, der seine Ansprache wie gewohnt auf Deutsch und Französisch hielt. Er erinnerte an die vielen positiven Begegnungen, aber auch an schwere Stunden, an Abschiede von verstorbenen Freunden. In seiner Rede zeigte er die Gegensätze auf, die die Menschen beider Länder so anziehen: das Savoir vivre und Laissez faire, die typisch deutsche Gründlichkeit aber auch das bayerische Lebensgefühl. Zum Schluss dankte er allen, die die Partnerschaft in den letzten drei Jahrzehnten mit Leben erfüllt haben.

Bürgermeister Roland Povinelli, der bereits seit 1975 im Amt ist, nahm die Festveranstaltung ebenfalls zum Anlass, sich an die Ursprünge zu erinnern und sich bei den Verantwortlichen auf beiden Seiten zu bedanken. Zur Bestätigung und Erneuerung der Partnerschaft unterzeichneten die beiden Bürgermeister eine gemeinsame Urkunde in beiden Landessprachen! Robert Niedergesäß und Peter Dingler überreichte Roland Povinelli jeweils Ehrenmedaillen der Gemeinde Allauch.

Mai 2012 - Und plötzlich war der Maibaum weg

Die Grundschule an der Brunnenstraße in Baldham ist ihren Maibaum los. Während Rektor Friedrich Fichtner in der Turnhalle den zukünftigen Erstklasseltern über seine Grundschule erzählte passierte auf dem Schulgelände unglaubliches. Dreiste Diebe schulterten den Maibaum, der am 4. Mai mit einem großen Fest auf dem Pausenhof aufgestellt werden soll...... und weg war er. Fichtner bemerkte das Verschwinden allerdings erst am nächsten Schultag. Die Täter: Mitglieder des Partnerschaftsvereins Allauch-Vaterstetten. Nun laufen heftige Auslöseverhandlungen. Noch ist nicht geklärt, ob der Baum gegen einen riesigen Topf Bouillabaisse und Rosewein oder doch gegen Leberkässemmeln und ein Faß bayrisches Bier zurückgetauscht wird. Aber eines ist sicher: die Schulkinder werden einen lustigen Vormittag erleben und ganz nebenbei etwas über bayrisches Brauchtum lernen.

Genau eine Woche später brachte die Diebesbande dann unter großem Jubel der Kinder das Brauchtumsstangerl wieder in die Schule zurück. Am Baum hingen 250 Brezen an weiß-blauen Bändern die sich die Kinder am Ende der "Auslöseverhandlungen" schmecken lassen durften. Traditionell helfen Maibaumdiebe später auch beim Aufstellen des Baumes. So freuen sich die Mitglieder des Allauch Vereins schon auf den 4. Mai. Um 16 Uhr beginnt das Maifest in der Grundschule an der Brunnenstraße mit Blasmusik und zünftiger Brotzeit.